Warum das Spiel „The Division“ und die aktuelle Viruslage, aktueller den je ist.

Wochen oder sogar Monate sind vergangen und das Virus mit dem Namen „Corona“ hat uns fest im Griff. Die Medien berichten täglich darüber, meistens aber mit den Wink der Apocalypse, wie wir es aus Filmen und Serien her kennen. Auch wir wollen dazu beitragen. Aber nicht um das Ende der Welt herbei zu eilen oder noch mehr Panik zu verbreiten. Eher einen Vergleich zu einen gewissen Spiel, was aktueller nicht sein und was wir lieber im Spiel weitersehen wollen als in der Realität.

Neuartiger Coronavirus. Quelle: Adobe Foto Stock

Bei dem Spiel „The Division“ hat es mit der Dollargrippe angefangen. Im dem Fall ein Bioangriff. Woher er stammt und wer der Verursacher ist, muss der Spieler herausfinden.

Hier die Story von MyDivision.net:

Tom Clancy’s The Division spielt in der nahen Zukunft in der nordamerikanischen Stadt New York. Dabei beruft sich das Spiel auf das Simulationsprojekt „Dark Winter“ aus dem Jahr 2001, in dem amerikanische Wissenschaftler die katastrophalen Auswirkungen eines echten Bioangriffs auf die Infrastruktur des Landes untersuchten. Das Ergebnis: schon binnen weniger Tage würden Krankenhäuser überquellen, öffentliche Verkehrsmittel ausfallen und zuletzt offene Anarchie ausbrechen. Es ist ein glaubwürdiges Szenario, weil die vielen komplizierten Systeme, die unsere moderne Welt zusammenhalten, für den Einzelnen völlig unüberschaubar wirken. Wer weiß schon, wie schnell das alles zusammenbrechen könnte?

In der Welt von The Division ging alles ziemlich schnell. Ein Bioangriff hat eine weltweite Pandemie ausgelöst. Der Virus hat große Teile der Bevölkerung das Leben gekostet. Quarantänezonen wurden eingerichtet, Ressourcen streng rationiert. Ölquellen versiegen, die Börse und der Weltmarkt sind zusammengebrochen. Staatliche Strukturen wie Polizei und Spezialeinheiten gibt es nicht mehr. Nach einigen Tagen ohne Wasser und Elektrizität und mit der tödlichen Seuche vor Augen, gehen sich die panischen Bürger gegenseitig an die Gurgel. Nur Wenige stehen noch zwischen dem totalen Chaos und einem Rest von Ordnung: Die Agenten der Division. Durch den Kampf gegen Plünderer und andere Kriminelle sollen sie den Wahnsinn eindämmen, bevor es zu spät ist.

Auch hier bleibt alles liegen. The Division 2. Quelle: Eurogamer.de

Natürlich ist der Virus kein Angriff oder sogar ein Terror Akt der Vergeltung, sondern eher ein Akt von der Natur, die auch Vergeltung an den Menschen übt. Das sich natürlich Panik und Misstrauen an der Bevölkerung zeigt ist nur umso logischer und auch Nachvollziehbar.

Aber bleiben wir weiter beim Spiel und deren Vergleich zur aktuellen Situation. Auch hier merkt man, wenn man sich im Spiel “New York” oder “Washington D.C.” anschaut, dass alles nicht mehr so heiter ist. Verwüstete Strassen und Gassen. Häuser und Geschäfte die Ausgeplündert wurden. Alles wirkt sehr Trostlos und das ganze Chaos soll man als Agent wieder in Stande bringen? Wohl kaum. Auch lassen einen die Strassenbanden und Gruppierungen, die nur schlechtes im Sinn, an keinen Erfolg glauben. Aber dennoch boxen wir uns als Spieler durch und tun unser Bestmögliches um der Sache Herr zu werden.

Kommen wir langsam zum Schluss und die Frage ist da, warum wir ein Spiel mit der Realität vergleichen. Ganz einfach: Im Grunde wenn fast keine Hoffnung mehr da ist, so klammert man sich an den letzten Strohhalm.
Aber es ist noch Hoffnung da. Jeder sollte jetzt stark genug sein um diese Situation zu überstehen. Generationen von uns haben viel schlimmeres Überstanden und werden es Überstehen.

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

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